Blogger, Podcaster, Youtuber, sind das die neuen Journalisten?

Ich habe in der letzten Zeit einige E Books über Journalismus und Journalistisches Arbeiten gelesen.

Auch habe ich mir einige Podcasts zu diesem Thema angehört.

Mich hat die Frage beschäftigt, ob Blogger eigentlich die neuen Journalisten sind.

Dafür wollte ich erst einmal herausfinden, was einen Journalisten eigentlich ausmacht.

Ein Journalist veröffentlicht Nachrichten. Journalisten sind Meinungsmacher.

Als Transportmittel für die journalistischen Inhalte benutzt der Journalist Medien.

Die alten Medien:

  • Fernsehen
  • Hörfunk
  • Zeitungen
  • Bücher

Der Journalist kann als bei einen der Medienunternehmen festangestellt sein, viele arbeiten jedoch als Freiberufler.

Seit der Jahrtausendwende wurde das Internet immer erfolgreicher und die klassischen Medien blieben immer genausogut, wie sie schon waren.

Ich konnte selbst sehr gute Erfahrungen im Meidenbereich sammeln, weil ich meine Ausbildung zum Mediengestalter beim öffentlich rechtlichen Rundfunk und Fernsehen absolviert habe.

Wenn man als Journalist arbeiten wollte, dann musste man zwangsläufig für einen der großen TV Sender, Radiosender, Zeitungen oder Verlage arbeiten.

Dort war man dann einem Chefredakteur untergeordnet. Was an sich noch nicht das Problem war oder ist.

Aber als professioneller Journalist, Reporter oder Berichterstatter hat man oft doch seinen eigenen Blick auf eine Sache.

Gerade bei jungen Menschen, unter 40 habe ich die Beobachtung gemacht, ist das Internet schon wichtiger als die alten Medien.

Bei den jungen Menschen sind Internetmedien schon jetzt wichtiger als die alten Medien.

Die neuen Medien sind:

  • Youtube
  • Podcasts
  • Blogs
  • E-Books

Diese Medien sind alle über das Internet beziehbar.

Das Besondere an den neuen Medien ist die Zugänglichkeit.

Jeder von uns kann Beiträge zu diesen Medien verfassen und veröffentlichen.

Jeder Mensch kann seine Informationen, Meinungen und Wissen über das Internet veröffentlichen.

Dies steht auch in unserem Grundgestzt in Artikel 5, der die Pressefreiheit garantiert.

Presse hatte früher auch immer etwas sehr elitäres. Nicht jeder wurde in einer Redaktion aktzeptiert und überhaupt war und ist diese ganze Medienbranche wahnsinnig hart umkämpft, das weiss ich aus eigener Erfahrung.

Was ist  guter Journalismus wert und wer zahlt für Inhalte?

Bei uns in Deutschland ist die Versorgung von Fernsehen und Hörfunk durch die GEZ Beiträge gesichert.

Jährlich kommen auf diese Weise über 8 Milliarden Euro zusammen.

Wer dabei ist, für den ist gut gesorgt, aber wie sieht es für Journalisten, die selbst Inhalte für das Internet erstellen, aus?

Es haben sich in den letzten Jahren immer mehr wirkungsvolle Monetarisierungsmodelle entwickelt.

Auf Youtube kann man zum Beispiel vor seinen Videos Werbespots laufen lassen, so wie im Fernsehen auch.

Auf Blogs kann man Bannerwerbung schalten lassen, wie z.B. Google Adsense. Man verdient dann pro Besucher oder pro Klick.

Podcasts kann man sponsern lassen. Ist Dein Podcast einzigartig in der Branche, dann wird sich immer eine Firma finden lassen, die Deinen Podast präsentieren möchte.

E-Books kann man auf Amazon verkaufen. Amazon bietet die Möglichkeit an, selbst Bücher für den Kindle E-Book Reader zu veröffentlichen.

Journalisten von Heute müssen oftmals noch unternehmerisches Denken dazulernen.

Die oben genannten Monetarisierungsmöglichkeiten werden von immer mehr Menschen akzeptiert.

Man muss seine Tätigkeit als Medienmensch und die Herstellung von Medien einem Realtitäscheck unterziehen.

Es kostet nunmal, gute Inhalte zu produzieren und seinen Zuschauern, Hörern und Lesern zu präsentieren.

Diese Kosten müssen nunmal gedeckt werden.

Viele der oben genannten Monetarisierungsmöglichkeiten im Internet tragen dazu bei. Oft werden jedoch dadurch die Kosten nicht gedeckt.

Der Journalist und Medienmacher im Internet ist weiterhin auf Aufträge angewiesen.

Ein weiterer Schritt ist die sogenannte Paywall. Der Kunde erwirbt einen Tagespass oder ein Monatsabo und hat dann Zugriff auf die Inhalte.

Bis jedoch die Medienkonsumenten bereit sein werden, für Inhalte zu zahlen, muss der online Journalist, Blogger, Podcaster und Internet Videoproduzent erst einmal sein Können unter Beweis stellen und viele hochwertige Inhalte ins Netz stellen.

Hat man dann über die Jahre einen treuen Fankreis, dann werden diese sicherlich bereit sein für Premium Inhalte zu bezahlen.

Schlussfolgerung

Ja, Blogger, Podcaster, Youtuber, das sind die neuen Journalisten.

Die Medien haben sich verändert und auch die Medienmacher haben sich verändert.

Auch die Zuschauer haben sich verändert.

Es ist ein neuer Journalismus. Ein Journalismus auf Augenhöhe.

Jeder Mensch hat das Recht , seine Meinung kundzutun.

Und Blogs, Podcasts, Youtube und E-Books sind die Medien dafür.

 

 

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